{"id":25,"date":"2006-02-16T22:11:45","date_gmt":"2006-02-16T21:11:45","guid":{"rendered":"https:\/\/connis-kleine-welt.de\/wp\/?p=25"},"modified":"2007-06-12T19:49:39","modified_gmt":"2007-06-12T19:49:39","slug":"wo-wir-gerade-bei-latein-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/connis-kleine-welt.de\/wp\/?p=25","title":{"rendered":"Wo wir gerade bei Latein sind&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Das muss jetzt vor gut zweieinhalb Jahren gewesen sein, dass wir in Latein Caesar&#8217;s &#8222;De Bello Gallico&#8220; durchgenommen haben. Eventuell auch l\u00e4nger. Wir haben zwar nicht alle B\u00fccher \u00fcbersetzt, das w\u00e4re viel zu viel geworden, aber zumindest das erste zu gro\u00dfen Teilen und weitere B\u00fccher in Ausschnitten. Wir haben gelesen, wie Caesar sich an den Helvetiern die Z\u00e4hne ausbiss und auch seine Beschreibung der gallischen Tierarten. Diese stellt er in <a href=\"http:\/\/www.tu-berlin.de\/fb1\/AGiW\/Auditorium\/LaVoSprA\/SO7\/CaesGaGe.htm\" target=\"_blank\">Buch 6<\/a> dar.<!--more--><\/p>\n<p>Hier ein Ausschnitt aus Buch 6 (Kapitel 25 (5) &#8211;  28 (6) )<\/p>\n<blockquote><p>25 [&#8230;] (5) Gewi\u00df ist, da\u00df es dort viele Arten von wilden Tieren gibt, die man sonst nicht sieht. Diejenigen, die sich am meisten von den uns bekannten unterscheiden und besonders merkw\u00fcrdig erscheinen, sollen jetzt folgen:<\/p>\n<p>26 (1) Es gibt ein Rind in der Gestalt eines Hirsches; es hat in der Mitte seiner Stirn zwischen den Ohren ein Horn, das st\u00e4rker hervorragt und gerader ist als die H\u00f6rner, die wir kennen. (2) In seiner Spitze teilt es sich in der Art von Bl\u00e4ttern und Zweigen weit auseinander. (3) M\u00e4nnliches und weibliches Tier sehen gleich aus, auch ihre H\u00f6rner haben dieselbe Form und Gr\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>27 (1) Daneben gibt es Tiere, die Elche genannt werden. Sie sehen \u00e4hnlich aus wie Ziegen und haben auch ein buntes Fell. Sie sind jedoch etwas gr\u00f6\u00dfer als Ziegen, haben stumpfe H\u00f6rner und Beine ohne Gelenkkn\u00f6chel. (2) Sie legen sich zur Ruhe nicht nieder und k\u00f6nnen nicht wieder auf die Beine kommen oder sich wenigstens vom Boden erheben, wenn sie zuf\u00e4llig zu Fall kommen und st\u00fcrzen. (3) Sie benutzen daher B\u00e4ume als Ruhest\u00e4tten; daran lehnen sie sich und k\u00f6nnen so, etwas zur Seite geneigt, ausruhen. (4) Wenn J\u00e4ger aus ihren 5puren herausfinden, wohin sie sich gew\u00f6hnlich zur Ruhe zur\u00fcckziehen, untergraben sie von den Wurzeln her alle B\u00e4ume an dieser Stelle oder schneiden sie nur so weit an, da\u00df der Eindruck erhalten bleibt, als st\u00fcnden die B\u00e4ume fest. (5) Wenn sich die Tiere nach ihrer Gewohnheit daran lehnen, bringen sie mit ihrem Gewicht die ihres Halts beraubten B\u00e4ume zu Fall und st\u00fcrzen zusammen mit ihnen um.<\/p>\n<p>28 (1) Eine dritte Art hei\u00dft Auerochsen. Diese sind etwas kleiner als Elefanten und haben das Aussehen, die Farbe und die Gestalt von Stieren. (2) Sie besitzen gewaltige Kr\u00e4fte, sind sehr schnell und schonen weder Mensehen noch wilde Tiere, wenn sie sie einmal erblickt haben. Die Einheimischen setzen allen Eifer daran, sie in Gruben zu fangen und zu t\u00f6ten. (3) Diese anstrengende T\u00e4tigkeit h\u00e4rtet die jungen M\u00e4nner ab, die sich in dieser Art von Jagd \u00fcben. Wer die meisten Auerochsen get\u00f6tet hat, tr\u00e4gt hohes Lob davon, wenn die H\u00f6rner als Beweis seiner Leistung \u00f6ffentlich ausgestellt werden. (4) Selbst wenn man sie als ganz junge Tiere f\u00e4ngt, k\u00f6nnen sie sich nicht an den Menschen gew\u00f6hnen und gez\u00e4hmt werden. (5) Die Spannweite ihrer H\u00f6rner sowie deren Aussehen und Gestalt unterscheiden sich sehr von den H\u00f6rnern unserer Rinder. (6) Die Einheimischen sammeln sie eifrig, fassen den Rand in Silber und gebrauchen sie bei feierlichen Gastm\u00e4hlern als Pokale.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der lateinische Originaltext (sowie die \u00dcbersetzung dieses Buches von Kapitel 11 &#8211; 28) befindet sich <a href=\"http:\/\/www.tu-berlin.de\/fb1\/AGiW\/Auditorium\/LaVoSprA\/SO7\/CaesGaGe.htm\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Nun haben wir also im Klassenraum gesessen und der Text wurde \u00fcbersetzt. Hier und da waren erst vereinzelte Lacher zu h\u00f6ren, die ganze Klasse grinste vor sich hin.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter haben wir noch einen Text vorgesetzt bekommen, den wir lesen mussten. Es war der Textausschnitt \u00fcber die Elche. Nur leider waren hier alle Buchstaben gro\u00dfgeschrieben und es gab keine Trennung zwischen den einzelnen Buchstaben. Nur die Satzzeichen waren gesetzt. Beim Lesen brach die ganze Klasse in Gel\u00e4chter aus.<\/p>\n<p>Unsere Lehrerin hatte \u00f6fter solche Sachen drauf, unter anderem haben wir vor Weihnachten lateinische Weihnachtslieder gesungen (also die \u00fcblichen, nur in die lateinische Sprache \u00fcbersetzt) und auch einmal Rotk\u00e4ppchen gelesen, wo ich den Text aber leider nicht mehr habe. Sollte ich ihn wiederfinden, werde ich ihn hier mal einstellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das muss jetzt vor gut zweieinhalb Jahren gewesen sein, dass wir in Latein Caesar&#8217;s &#8222;De Bello Gallico&#8220; durchgenommen haben. Eventuell auch l\u00e4nger. Wir haben zwar nicht alle B\u00fccher \u00fcbersetzt, das w\u00e4re viel zu viel geworden, aber zumindest das erste zu gro\u00dfen Teilen und weitere B\u00fccher in Ausschnitten. 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