Wägeübungen und Drogenkunde

Gestern haben wir in GÜGalenische Übungen Wägeübungen mit Feststoffen durchgeführt. Gar nicht so einfach, eine Hand- oder Rezepturwaage erst einmal ins Gleichgewicht zu bringen! Und dann auch noch richtig abwiegen [-wägen]… Die Hand zittert doch sehr, zum Glück scheint sich das nicht auf die Waage auszuwirken, die man am Finger hängen hat, denn Einwiegen [-wägen] mit der Handwaage geht dann doch recht gut.

Einfacher ist es natürlich mit den neueren Oberschalen- oder Analysenwaagen, wo man nicht mehr warten muss, bis sich die beiden Waagschalen wieder beruhigt haben, wenn sie einmal ins Schaukeln geraten.

Für ÜDÜbungen zur Drogenkunde müssen wir 25 PflanzenHerbstzeitlose, Löwenzahn, Spitzwegerich, Breitwegerich, Quecke, Veilchen, Stiefmütterchen, Kastanie, Wein, Birke, Eiche, Akazie, Linde, Weißdorn, … für ein Herbarium sammeln, die teilweise jetzt auch noch blühen. Pressen, aufkleben und bestimmen inbegriffen.

Achja, und für AMKArzneimittelkunde müssen wir Medikamentverpackungen inklusive Beipackzettel sammeln (und möglichst noch wissen, weswegen die verschrieben wurden), denn in diesem Fach müssen wir ein „Arzneimittelherbarium“, eine Sammlung von Arzneimitteln, zusammenstellen.

In CPÜChemisch-pharmazeutische Übungen haben wir heute erst einmal Dichtebestimmungen durchgeführt. Interessant war es schon, wenn auch ein wenig konfus *g*
Mal sehen, was das Protokoll sagt…

Das Parfum

parfum.jpgEndlich ist es so weit! Mein Lieblingsbuch wurde verfilmt! :freu:

Patrick Süskind’s Roman „Das Parfum“ habe ich vor einigen Jahren bestimmt vier bis fünf Mal gelesen. Es war einfach faszinierend. Ein wenig nachgelassen hatte es, als wir diesen Roman in Deutsch etwas auseinander gepflückt haben *g* [Ein Dank hierbei an meine ehemalige Deutschlehrerin Frau Lampert 😉 das Buch mag ich trotzdem noch sehr :nod: :P]

Inhaltlich ist dieser Roman sicherlich nicht für jeden etwas – geht es doch um einen jungen Mann, der die Kunst der Parfümherstellung erlernt, um sein eigenes menschliches Parfüm zu kreieren, denn er besitzt selbst keinen Geruch. Hierbei geht er über Leichen (und das ist teilweise recht detailliert beschrieben).

Nun würde es mich sehr interessieren, wie die Verfilmung gelungen ist. Das Ganze ist sicherlich eine recht anspruchsvolle Aufgabe, denn der Roman vermittelt dem Leser ja über Geschriebenes, wie was wann passiert und wie Stimmung und sogar Geruch (ein Fischmarkt wird zum Beispiel beschrieben, dort wurde Grenouille geboren) sich vorzustellen sind. Wird nun im Film auch so viel erzählt? Klar, einen Teil kann man über Bilder erreichen, aber alles? Davon werde ich mich einmal überzeugen müssen, auch, ob sich die Verfilmung wirklich ans Buch hält oder nur den Roten Faden von dort übernommen hat.

Der Film läuft ab 14.09. im Kino.
Infos gibt es hier.