Neulich, als ich einem Kind eine Tafel Puffreisschoki reichte:
Mutter: Wie sagt man da? Danke!
Kind: Nö!
Neulich, als ich einem Kind eine Tafel Puffreisschoki reichte:
Mutter: Wie sagt man da? Danke!
Kind: Nö!
Am Sonnabend war diesmal nicht so viel los, offensichtlich wird jetzt mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Dafür gab’s andere Sachen: eine kackende Frau hinterm Haus mit direktem Blick aus unseren Fenstern und eine verwirrte, hilflose Frau, die ein Passant zu uns in die Apotheke brachte. Kurze Zeit später waren dann Krankenwagen, Polizei und Kripo da. Was passiert ist, weiß keiner, auch nicht, wer die Frau ist und wo sie herkommt. Sie lag nur völlig fertig zitternd auf unserem Sofa. Von der Polizei gibt es auch eine Pressemitteilung und diverse Zeitungen (u.a. Bild und Volksstimme drucken Foto und Fahndungsaufruf ab. Die Polizei war wohl noch bis 17/18 Uhr vor Ort.
Aber damit hier auch mal wieder was steht: Ole-Heinrich.
Heute:
Auf den Rezepten sieht man ja die (un)möglichsten Namen. Das fängt an bei ausländischen teilweise für mich fast unaussprechlichen Namen, die nun mal so sind, und geht bis zu neumodischen Namen wie Sarah Michelle [Allerweltsnachname], Tia-Marie und Brain.
Weiter geht’s mit einem ganz speziellen Fall: Kundin stellt mir ne Plastedose hin. „Haben sie das?“ Ich dreh das ein paar Mal in den Händen. Sie: „Da ist doch ein ganz großes Bild drauf!“ Ich: „Ja, ein Knie.“ (Kniegelenke verkaufen wir übrigens noch nicht.) Steht was in ner anderen Sprache drauf und das sag ich der Kundin auch. Sie meint: „Das ist Ungarisch. Und? Haben sie was dagegen?“ Äh, ja, nee, is klar, natürlich nich. Sie: „Haben Sie das nun oder nich? Im Internet gibt’s das schon.“ Schön. Ich hab dann versucht, ihr zu erklären, dass wir das nicht da haben. Es handelte sich, das konnte ich noch entziffern, um Glukosaminsulfat (Glükózamin-szulfát). Ich hätte ihr Voltaflex geben können, aber da zog sie dann dankend ab.
Heute war ein Brief in der Post, mit meiner Adresse drauf. Drin war ein Fax von einer Apotheke an die Apothekerkammer mit der Bitte um mehr Informationen über 2 Stellengesuche.
Und was soll ich jetzt bitte damit?
O.o
Seit Montag gehe ich wieder (Vollzeit) arbeiten.
Und:
Ich hatte heute das erste Mal einen 500€-Schein in der Hand.
Heute war mein letzter Tag in der Apotheke. Naja. Eigentlich ist das erst morgen, aber morgen habe ich meinen letzten Tag Urlaub.
Zum Abschied bekam ich drei Standgefäße ( :juhu: ), eine unserer Waschtaschen, einen Teelichthalter (bestehend aus zwei Metallteilen, oben und unten, und einem Glas, in das man etwas nettes reinstecken kann) und ein Büchlein über die Apotheken und das Apothekenwesen im Kreis Schönebeck. Das wurde vom Vater einer Kollegin geschrieben und sie ist sogar namentlich erwähnt!